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Forschung zum Thema Einsamkeit

Forschung:

Ziel dieser Initiative ist es, mittels einer qualitativ-empirischen Untersuchung unser Verständnis von Einsamkeit und sozialer Isolation auszubauen: Woran leiden Betroffene in ihrer Alltagswelt am meisten, wie deuten und bewältigen sie diese Situation, welche Hintergründe und Mechanismen gibt es bei Einsamkeit und wie können wir zukünftig Einsamkeit besser begegnen? 

Es sind nach wie vor viele Fragen offen: Was für Formen und Typen von Einsamkeit existieren überhaupt? Gibt es z.B. bestimmte Muster oder Entwicklungsstufen bei Einsamkeit? Wie müsste eine Initiative gegen Einsamkeit aussehen, dass sie auch in Anspruch genommen und als hilfreich empfunden wird? Was können soziale Arbeit, Bürgerzentren und Quartierentwicklungen tun, um dem Phänomen entgegen zu wirken? Nach wie vor ist noch einiges an Grundlagenforschung nötig, um Einsamkeit besser begegnen zu können. Dazu soll diese Forschungsarbeit einen praktischen Beitrag leisten, damit wir zukünftig ein noch passgenaueres Angebot und Hilfen für Betroffene schaffen können.


Dafür werden betroffene Menschen gesucht, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Erhebung über ihre Erfahrung sprechen und ihre Geschichte dazu erzählen würden. Jeder einsame Mensch wäre dafür geeignet, denn es gibt kein Richtig oder Falsch, denn unser Interesse gilt Ihrer persönlichen Sicht und Ihrem individuellen Erleben.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns. Sie würden dazu beitragen, dass diesem gesellschaftlichen Phänomen besser begegnet werden kann und zukünftig passgenauere Interventionen entwickelt werden können. VIELEN DANK!

Bei Interesse für ein Interview klicken Sie bitte hier.

Consulting:

Neben der Einsamkeitserforschung liegt uns eine gute soziale Praxis am Herzen. So bieten wir konzeptionelle Hilfe, Beratung oder wissenschaftliche Begleitung von Arbeiten und Initiativen gegen Einsamkeit und Fortbildung oder Seminare zu dem Thema an.

Zur Person:

Johannes Vorherr (Bild oben © gesang photo) wohnt mit seiner Familie in Karlsruhe. Der studierte Theologe und soziale Verhaltenswissenschaftler arbeitete viele Jahre in einem kleinen Sozialwerk, wo er immer wieder mit der Einsamkeit von Menschen konfrontiert war. 

Aktuell forscht er über das Thema Einsamkeit mit einer interdisziplinären Forschungsarbeit im Rahmen einer Promotion an der Universität Heidelberg in Soziologie. Durch diese Anbindung -zur Qualitätssicherung- erfährt die wissenschaftliche Untersuchung eine hervorragende fachliche und methodische Betreuung und Anbindung.

Parallel dazu engagiert er sich verschiedentlich, um Netzwerke und Initiativen gegen Einsamkeit aufzubauen. Sein Herz schlägt dafür, dass Einsamkeit abnimmt und jeder Mensch die Beziehungen und das "Zuhause" findet, das wir Menschen als Gemeinschaftswesen zum Leben brauchen.

 
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