Links und Material zum Thema

Ist die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gefährdet, kann der Weg in die Einsamkeit folgen; beispielsweise durch mangelnden sozialen Anschluss nach einem Wohnortwechsel, kulturelle und sprachliche Barrieren aufgrund von Migration, körperliche oder psychische Behinderung, materielle Sorgen, Eintritt ins Rentenalter, durch Scheidung oder eine zu starke Beschäftigung mit der eigenen Karriereleiter. Heute wissen wir: es kann jede und jeden treffen. So leiden in Deutschland 14,8% der 26-35 Jährigen; 14% der 46-55  Jährigen; 14,2% der 76-85 Jährigen unter Einsamkeit – selbst wenn alle anderen Einflussfaktoren statistisch kontrolliert wurden (Luhmann, M. 2018: Einsamkeit - (Nicht nur) ein Problem des hohen Alters. In: Hax-Schoppenhorst (Hg.): Das Einsamkeits-Buch). Die gestrichelte Linie unten zeigt dieses Szenario: Wie häufig tritt Einsamkeit auf, wenn alle Menschen gleich gesund, gleich wohlhabend, gleich mobil usw. wären und zeigt, dass Einsamkeit weniger vom Alter an sich, sondern mehr von Einkommen und Gesundheit beeinflusst wird. Auch hier fanden sich immer noch überraschend hohe Werte, wie unten-stehende Grafik zeigt.

 
 

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